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	Kommentare zu: Leadership 2.0: Unternehmensführung ohne Führung?	</title>
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	<description>inspiring to empower • • •</description>
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		<title>
		Von: Stephan Grabmeier		</title>
		<link>https://stephangrabmeier.de/leadership-2-0-unternehmensfuehrung-ohne-fuehrung/#comment-27</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan Grabmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 23:37:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grabmeier.haufe.de/blog/?p=318#comment-27</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://stephangrabmeier.de/leadership-2-0-unternehmensfuehrung-ohne-fuehrung/#comment-26&quot;&gt;Siegfried Baumeister&lt;/a&gt;.

Hallo Siegfried,
danke für Deine Anmerkungen und Du weißt wie sehr ich Deine Tiefgründigkeit schätze.

Ist das was Du beschreibst nicht genau das Problem? Ich bin bei Dir Macht ist in großen Teilen das diametrale System von Vernetzung - aber genau das muß sich doch ändern, die Vorgehensweisen der letzten Jahrhunderte wo sie zweifelsohne (oft) gut funktioniert haben werden doch massiv anders. Neue Generationen haben andere Vorstellungen geführt zu werden, Innovationen können nicht mehr in den klassischen Machtstrukturen zu den Kosten und in der Zeit getrieben werden wie es die Märkte erfordern, Managemententscheidungen können nicht mehr nur linear getroffen werden, wenn sie die Breite der Komplexität berücksichtigen wollen... daher ist die reine institutionelle Macht ein Relikt der Vergangenheit. Die personelle Macht basiert aus meiner Sicht auf einem gehörigen Anteil an Vernetzung. Z.B. in Open Source Organisationen kennen wir die Formen und dort werden Leader gewählt aus der &quot;Macht&quot; des Netzwerkes.

Ich freue mich, wenn wir das gern auch persönlich weiter vertiefen. Vielleicht schon nächste Woche in Darmstadt beim Selbst-GmbH Treffen.

Schöne Grüße
Stephan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://stephangrabmeier.de/leadership-2-0-unternehmensfuehrung-ohne-fuehrung/#comment-26">Siegfried Baumeister</a>.</p>
<p>Hallo Siegfried,<br />
danke für Deine Anmerkungen und Du weißt wie sehr ich Deine Tiefgründigkeit schätze.</p>
<p>Ist das was Du beschreibst nicht genau das Problem? Ich bin bei Dir Macht ist in großen Teilen das diametrale System von Vernetzung &#8211; aber genau das muß sich doch ändern, die Vorgehensweisen der letzten Jahrhunderte wo sie zweifelsohne (oft) gut funktioniert haben werden doch massiv anders. Neue Generationen haben andere Vorstellungen geführt zu werden, Innovationen können nicht mehr in den klassischen Machtstrukturen zu den Kosten und in der Zeit getrieben werden wie es die Märkte erfordern, Managemententscheidungen können nicht mehr nur linear getroffen werden, wenn sie die Breite der Komplexität berücksichtigen wollen&#8230; daher ist die reine institutionelle Macht ein Relikt der Vergangenheit. Die personelle Macht basiert aus meiner Sicht auf einem gehörigen Anteil an Vernetzung. Z.B. in Open Source Organisationen kennen wir die Formen und dort werden Leader gewählt aus der &#8222;Macht&#8220; des Netzwerkes.</p>
<p>Ich freue mich, wenn wir das gern auch persönlich weiter vertiefen. Vielleicht schon nächste Woche in Darmstadt beim Selbst-GmbH Treffen.</p>
<p>Schöne Grüße<br />
Stephan</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Siegfried Baumeister		</title>
		<link>https://stephangrabmeier.de/leadership-2-0-unternehmensfuehrung-ohne-fuehrung/#comment-26</link>

		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Baumeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 21:34:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grabmeier.haufe.de/blog/?p=318#comment-26</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Stefan,
mit großem Interesse verfolge ich Deine Seite und Dein Engagement in Sachen Digitaliserung, zumal das für mich - bezogen auf meine Generation - in gewisserr Weise immer noch Neuland ist. In einem Punkt möchte ich allerdings schon rein inhaltich intervenieren,  und zwar zum Thema Hierarchie. Möglicherweise haben wir hier auch ein semantisches Problem, was die Definition von Hierarchie betrifft. Ich erlaube mir aber dennoch den Hinweis, dass Hierarchie nach meinem Wissensstand nicht für eine Beziehungsdimension in der Über- und Unterstellung steht,  sondern ein strukturelles System ist, und zwar ein reines Machtsystem. Und frei nach Mc Gregor determiniert das organisatorische System das Verhalten der in ihm agierenden, in diesem Falle also machtorientiertes Verhalten. Deshalb sind hierarchische System von ihrer Natur her grundsätzlich auf Nichtvernetzung hin angelegt. Macht und Vernetzung widersprechen sich also m.E. diametral.
Gerne führe ich diese Disklussion weiter. einstweilen wünsche ich Dir ein schönes Wochenende!

Gruß Siegfried]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Stefan,<br />
mit großem Interesse verfolge ich Deine Seite und Dein Engagement in Sachen Digitaliserung, zumal das für mich &#8211; bezogen auf meine Generation &#8211; in gewisserr Weise immer noch Neuland ist. In einem Punkt möchte ich allerdings schon rein inhaltich intervenieren,  und zwar zum Thema Hierarchie. Möglicherweise haben wir hier auch ein semantisches Problem, was die Definition von Hierarchie betrifft. Ich erlaube mir aber dennoch den Hinweis, dass Hierarchie nach meinem Wissensstand nicht für eine Beziehungsdimension in der Über- und Unterstellung steht,  sondern ein strukturelles System ist, und zwar ein reines Machtsystem. Und frei nach Mc Gregor determiniert das organisatorische System das Verhalten der in ihm agierenden, in diesem Falle also machtorientiertes Verhalten. Deshalb sind hierarchische System von ihrer Natur her grundsätzlich auf Nichtvernetzung hin angelegt. Macht und Vernetzung widersprechen sich also m.E. diametral.<br />
Gerne führe ich diese Disklussion weiter. einstweilen wünsche ich Dir ein schönes Wochenende!</p>
<p>Gruß Siegfried</p>
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