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Human Resources gestaltet Transformationsprozesse zu New Work

Die Arbeitswelt wandelt sich, und zwar radikal. Trends wie Mobilität, Flexibilisierung, Demografie, Digitalisierung und Demokratisierung verändern die Art, wie und was wir arbeiten. Human Resources hat hier ein großes Gestaltungspotenzial: Mit einer strategischen Personalpolitik kann Human Resources diese Prozesse proaktiv lenken.

Die Megatrends in der neuen Arbeitswelt

Die steigende Komplexität und die immer höheren Wissens- und Bildungsanforderungen an Mitarbeiter sind eine Herausforderung für Human Resources. Vor allem, da der demografische Wandel zugleich eine Verknappung der Arbeitskräfte in Aussicht stellt. Der Kampf um die besten Talente hat längst begonnen. Damit kommt Human Resources als Teil der Unternehmensführung bei der Gestaltung der neuen Arbeitswelt eine Schlüsselposition zu.

Neben den immer größer werdenden Wissens- und Bildungsanforderungen an Mitarbeiter und dem demografischen Wandel ist die Digitalisierung der größte Einflussfaktor auf die Zukunft der Arbeit: Denn sie ist gleichzeitig eigenständiger Trend und Bedingung weiterer Trends in der neuen Arbeitswelt. Ohne Digitalisierung wären Veränderungen wie die zunehmende Mobilität und Flexibilisierung der Arbeit, die in den vergangenen zehn bis 15 Jahren stattgefunden haben, gar nicht möglich.

Demokratie und Transparenz erobern die Unternehmen

Nicht nur in Politik und Gesellschaft, auch in den Unternehmen ist die Demokratie auf dem Vormarsch. Eine zukunftsorientierte Unternehmensführung besteht immer weniger in der hierarchischen Definition von Zielen, sondern immer stärker darin, die Mitarbeiter miteinzubinden. Human Resources hat erkannt, dass der Input, den die Mitarbeiter bei der Entwicklung der Unternehmensausrichtung bringen können, einen wichtigen Mehrwert für das Unternehmen darstellt. Diese neue Zusammenarbeit braucht Werkzeuge, die Äußerungen und Ideen kanalisieren kann, digitale Medien, zum Beispiel in Form von Social Collaboration-Plattformen, eignen sich dafür hervorragend. Der alte Lenin-Spruch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ hat hier aber keinen Platz mehr. Denn ohne Vertrauen in die Mitarbeiter, in ihre Kreativität und Integrität, ist ein vernetztes und transparentes Arbeiten zwischen allen Abteilungen unmöglich.

Human Resources gestaltet die Trends mit

Mit einer klugen Personalpolitik lassen sich diese Trends durch Human Resources aktiv mitgestalten. Entscheidende Grundlage dafür ist Wissenstransparenz: Kollektive Intelligenz, die sich über digitale Medien, soziale Netzwerke, Social Collaboration-Plattformen manifestiert, muss quantifizierbar gemacht werden. Nur so kann Human Resources die Datenmenge auch für gestalterische Prozesse einsetzen.

Das Aufgabe von Human Resources in diesem Transformationsprozess liegt vor allem in der Gewinnung und Befähigung von Mitarbeitern, die das Unternehmen aktiv in eine erfolgreiche Zukunft lenken: Während Unternehmen von ihren Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität, Einsatzbereitschaft und ständige Weiterbildung fordern, erwarten die Mitarbeiter sinnvolle und attraktive Aufgaben und Arbeitsbedingungen, die sie selbst mitgestalten können. Wenn Unternehmen eine Kultur etablieren können, die für ihre Mitarbeiter attraktiv ist, und neue Technologien und Daten gewinnbringend einsetzen, dann haben sie gute Chancen im globalen Wettbewerb zu bestehen. Human Resources kommt in diesem Gestaltungsprozess eine Schlüsselrolle zu, denn wer wenn nicht HR kümmert sich um neue Formen der Arbeit.

Quelle Titelbild: © Rawpixel.com – bigstockphoto.com

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